Abschlussfahrt der Cologne Division vom 26.09.08 bis 28.09.08 nach Esch – sur – Sure in Luxemburg Bei   kaltem   aber   sonnigem   Wetter   trafen   wir   uns   am   Freitag   gegen   11.00h   an   der   Gaststätte   „Zum   Pegel“   in Schwammenauel   am   Rurstausee.   Chris,   Bärbel,   Toni,   Jutta   und   ich   fuhren   gemeinsam   von   Willich   aus   an   und trafen   vor   Ort   einen   reichlich   gedeckten   Frühstückstisch.   Die   Tante   von   Gisela   hatte   wie   versprochen   alles aufgefahren,   was   das   Herz   begehrte.   Nach   und   nach   trafen   alle   angemeldeten   Teilnehmer   auf   dem   Parkplatz vor der Gaststätte ein. (Fotos Schwammenauel ?) Allen fiel jedoch direkt ein Umstand auf: „Wo ist Achim ? Es gibt doch was zu essen !“ Ein Telefonat mit ihm brachte Gewissheit. Achim lebte und hatte Hunger !! Aber Bertram, der mit ihm zusammen zum Treffpunkt kommen wollte, war kurz nach der Abfahrt von zu Hause von einer etwas verstörten Dame „vom Bock geschossen“ worden.Auffahrunfall; Moped schwer getroffen; Fahrer zum Glück nur leicht verletzt. Sie konnten deshalb nicht zum Treffpunkt kommen und fuhren nach notdürftiger Reparatur der Maschine auf direktem Weg nach Luxemburg. Der   Rest   der   Truppe   machte   sich   gegen   13.00h   auf   den   Weg   nach   Luxemburg.   In   knapp   5   Stunden   legten   wir 198   km   auf   Landstraßen   durch   die   wunderschöne   Eifel   zum   Zielort   Esch   sur   Sure   zurück.   Bei   strahlend   blauem Himmel, der uns die ganzen drei Tage treu bleiben sollte. In   Esch   angekommen   mussten   wir   unsere   Mopeds   durch   kleine   verwinkelte   Gässchen   zum   Hotel   kutschieren, das   mitten   im   Ort   auf   einer   Anhöhe   lag.   Der   mittelalterliche   Ort   war   wunderschön.   Man   hatte   den   Eindruck, jeden   Moment   biegt   ein   Musketier   auf   seinem   Pferd   um   die   Ecke.   Und   siehe   da!   Da   war   das   1.   Musketier   auch schon:  Achim. Er lebte und hatte Bertram mitsamt Sohn Thomas (auf eigener RS) mitgebracht. Die   Mopeds   wurden   in   einer   Garage   geparkt,   die   Zimmer   bezogen.   Leider   waren   wir   sie   auf   verschiedene Häuser verteilt. Sie waren aber alle ganz urig, z. Teil auch in ganz alten Häuschen untergebracht. Am   Abend   wurde   in   dem   schön   angelegten   Restaurant   gespeist.   Mehrere   Gänge,   auch   ganz   lecker,   aber   leider viel   zu   wenig.   Wäre   nicht   so   viel   Brot   auf   dem   Tisch   gelandet,   wären   wohl   einige   verhungert.   Das   tat   der Stimmung aber keinen Abbruch und es wurden einige Bierchen und Gläschen Wein gebechert. Am kommenden Morgen kam erstmal ein ausgiebiges Frühstück. Ein Wermutstropfen gab es aber doch:  Man   musste   die   Eier   selbst   kochen   und   gegen   die   anderen   Gäste   mit   dem   Messer   in   der   Hand   verteidigen.   Aber letztlich sind wohl alle satt geworden. Anschließend   wurden   die   Mopeds   gesattelt.   Es   war   zunächst   ziemlich   kühl,   aber   die   Sonne   ließ   uns   den   ganzen Tag nicht im Stich. Nachdem sich der Frühnebel verzog, hatten wir einen wunderschönen „Indian Summer“ Tag. Aber   zunächst   musste   getankt   werden,   was   sich   als   1.   große   Aufgabe   rausstellen   sollte.   Im   Tal   gab   es   keine Tankstelle   und   so   kreisten   wir   erstmal   für   ca.   1   Stunde   in   versprengten   kleinen   Grüppchen   durch   die   Gegend. Nachdem   die   Tanks   dann   endlich   voll   waren,   begaben   wir   uns   auf   eine   Tour,   die   uns   erstmal   Richtung   Südosten führte. Der erste Haltepunkt war die Burg Beaufort, die bei unserer Ankunft in der Sonne strahlte Gemeinsam   begaben   wir   uns   auf   eine   Rundreise   ins   Mittelalter.   Folterkammern,   Verließe   und   Türme   wurden besichtigt. Bei manchen ging dabei wohl die Fantasie durch. Nach   ca.   90   Minuten   ging   es   mit   den   Mopeds   weiter.   Nun   in   östlicher   Richtung   fahrend   durchquerten   wir   das Müllertal.   Leider,   wie   sich   dann   rausstellte,   auf   der   falschen   Talseite,   so   dass   uns   die   schönen   Felsformationen verborgen blieben. In   der   Folge   fuhren   wir   an   der   Ostflanke   von   Luxemburg   in   Richtung   Norden   und   durchquerten   wunderschöne Landschaften.   Manchmal   ließ   der   Straßenbelang   einige   Wünsche   offen,   so   dass   Manno   einmal   glaubte,   sein Moped   würde   auseinander   fallen.   Aber   das   passiert   einer   Royal   Star   natürlich   nicht   !.   Es   war   nur   der   Splitt,   den die   Luxemburger   wohl   ganz   besonders   in   ihr   Herz   geschlossen   haben   und   reichlich   verwenden.   Mittags   rasteten wir   auf   einer   Anhöhe   in   einem   kleinen   Cafe,   dessen   Bedienung   mit   enormer   Geschwindigkeit      Kaffee   und Kuchen   servierte.   Nachdem   wir   weg   waren,   hatte   sie   wohl   das   Geschäft   ihres   Lebens   gemacht   und   musste   in die Reha.  (Fotos Terrasse ?) Die   geplante   Tour   stellte   sich   leider   mit   der   Zeit   als   zu   lang   heraus,   so   dass   wir   gegen   16.00h   unsere   nach Norden   führende   Route   verließen.   Quer   durch   Luxemburg   ging   es   westlich   wieder   in   Richtung   Esch   sur   Sure,   wo wir gegen 18.00h auch wieder alle wohlbehalten eintrafen. Auf   der   Terrasse   (Terassenfotos   ?)   neben   dem   Restaurant   wurden   anschließend   schon   mal   verschiedene flüssige   Leckereien   vertilgt   bis   wir   uns   gegen   20.00h   wieder   alle   zum   Mehrgängemenue   einfanden.   Diesmal   gab es etwas mehr; die Suppe vorweg war sehr lecker. Allerdings   begann   das   6-Gänge-Menü   etwas   merkwürdig.   Das   Achim   immer   vor   dem   Essen   betet,   wussten   wir ja.   Er   betet   immer,   damit   der   Teller   auch   voll   ist.   Aber   das   Maleur   fing   ja   schon   bei   der   Vorsuppe   an.   Der holländische   Wirt   hatte   sich   wieder   etwas   einfallen   lassen.   Einigen   ran   die   Suppe   förmlich   durch   den   Löffel   (da waren Löcher drin). Achim's Anmerkung dazu war ja klar: "Wie soll ich denn davon satt werden". Als Gisela für den Hauptgang etwas Anderes bestellte, schlug wieder die Stunde des Holländers. Er ließ durch den Kellner etwas Besonderes servieren, er brachte einen schwarzen Teller mit zwei Spiegeleiern in einer besonders schönen Form. Großes Gelächter am Tisch. Auch bei den Getränken gab es Besonderheiten, wie z.B. ein kleines Pils für kleine Jungs. So hatten wir einen sehr schönen amüsanten Abend. Eine Frage ist aber noch offen: Ist Achim satt geworden ?!? Am   Sonntagmorgen   bereitete   ich   die   Rückfahrt   vor   und   wir   sattelten   die   Pferde.   Wieder   fuhren wir   durch   wunderschöne   Landschaften   in   Richtung   Eifel.   Für   die   letzte   Etappe   übernahm   Karl die    Navigation.    Er    hatte    vor,    an    einem    Restaurant    von    Bekannten    die    letzte    Rast    für    uns einzulegen.   Achim   strahlte   -   es   gab   riesengroße   Biker-Schnitzel,   die   bis   über   den   Tellerrand reichten.   Am   Restaurant   tauchten   plötzlich   Florian   und   seine   Freundin   mit   der   1100ter   Dragstar auf. Nach   dem   Essen   schaute   sich   Gisela   die   Dragstar   an   und   wollte   mal   eine   Probefahrt   darauf machen.   Währenddessen   wollte   Florians   Freundin   mal   auf   einem   richtigen   Motorrad   sitzen. Manno bot dafür natürlich direkt sein Schmuckstück an.  
LUXEMBURG 2008    S a i s o n -  A b s c h l u ß f a h r t
Einer der älteren Herren in Leder bot sich natürlich sofort an, Florians Freundin auf's Moped zu helfen. Auf dem rechten Bild begrüßt sich gerade der Nachwuchs des Cologne-Division Stammtisches, Florian und Thomas. Fazit der Tour: Der Wettergott war uns wohlgesonnen, drei Tage blauer Himmel. Die Stimmung war ausgezeichnet und wir sind alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen. Auch Tony wurde mitsamt seiner RS und allen abgefallenen Teilen zu Hause abgeliefert. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Reiner (der mit der braunen Kutte)
LUXEMBURG 2008